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articles.By Ulrike Johnson
published at actv7news.com

Germany takes R&R seriosly (late May 2000)

The Wall in our heads (July 2000)


 

Artikel zur Kunstgeschichte.Von Ulrike Junge (Johnson)
Ursprünglich erschienen bei Kunstgeschichte.clickfish.com

 

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Zeugen aus dem Dunkel. Prähistorische Kunst (Serie 1), Teil 1: Die Kunst der frühen Steinzeit
Der Drang, sich künstlerisch auszudrücken, gehört zu den ureigensten Merkmalen des Menschen. Über die lange Periode der frühen Menschheitsgeschichte, aus der uns keine schriftlichen Zeugnisse überliefert sind, geben uns Kunstwerke einen einzigartigen, oft befremdlichen Einblick in das Denken unserer Vorfahren, welches uns sonst kaum zugänglich ist...

Prähistorische Kunst (Serie 1), Teil 2: Die ältesten Gemälde der Welt
Unter den ältesten Kunstwerken der Menschheit verbreitet besonders die Höhlenmalerei eine eigentümliche Faszination, der man schwer widerstehen kann. Nachdem in letzten Jahren sensationelle Entdeckungen Bewegung in die Erforschung dieser ältesten Gemälde gebracht haben, ist das Interesse an ihnen so groß wie noch nie...

Prähistorische Kunst (Serie 1), Teil 3: Riesengräber, Dolmen und Menhire
Die Architektur ist so alt, wie die Menschheit. Sie begann dort, wo Menschen sich erstmals einen künstlichen Schutz vor der Außenwelt bauten. Mit der Sesshaftwerdung begann sich eine haltbare und differenziertere Architektur zu entwickeln. Und man entdeckte einen neuen Werkstoff, der für die Ewigkeit gemacht war - den Stein. Noch heute stehen diese ältesten Bauwerke der Menschheit uns als Monumente einer fernen Kultur vor Augen...

 

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Kunstwerke erzählen Geschichte (Serie 2), Teil 1: Die Aachener Pfalzkapelle
Jedes Kunstwerk hat dem Betrachter eine Menge zu erzählen - wenn man nur richtig zuhört. In dieser neuen Serie geht es um Kunstwerke, die bestimmte Abschnitte unserer Geschichte im besonderen Maße beleuchten können. Der erste Teil widmet sich der Aachener Pfalzkapelle: ein Monument, das sich Karl der Große setzte, als Ausdruck eines neuen, christlichen Imperiums, welches das alte Imperium der Römer ablösen und noch übertreffen sollte...

Kunstwerke erzählen Geschichte (Serie 2), Teil 2: Ein mittelalterliches Comic: Der Teppich von Bayeux
In dem malerischen Städtchen Bayeux in der Normandie wird ein ganz besonderes Kunstwerk aufbewahrt. Es handelt sich um einen mittelalterlichen Teppich, stattliche 68 Meter lang und 53 cm breit, welcher dort, der Länge nach ausgebreitet, in einer Halle zu bewundern ist. Dieser einzigartige Teppich ist sozusagen ein mittelalterliches Comic: erzählt wird die Geschichte der Eroberung Englands durch die Normannen in der berühmten Schlacht von Hastings im Jahre 1066...

Kunstwerke erzählen Geschichte (Serie 2), Teil 3: Eine Festung Gottes auf Erden - Cluny
Wer heute nach Cluny nördlich von Lyon fährt, um dort das berühmte Kloster zu besichtigen, wird von der Realität vielleicht enttäuscht sein. Kaum etwas zeugt noch davon, dass hier einmal eine Art Weltwunder des romanischen Mittelalters gestanden hat. Ein Kloster, gebaut als ein Sitz Gottes auf Erden, der aller Welt zeigen sollte, dass neben der geistliche Sphäre Gottes und der Kirche alle weltliche Macht eitel und vergänglich sei...

Kunstwerke erzählen Geschichte (Serie 2),Teil 4: Die Naumburger Stifterfiguren
Das Gesicht der Uta aus dem Naumburger Dom gehört zu den bekanntesten der westlichen Kunst - und auch wenn sie sich darin nicht ganz mit der Mona Lisa messen kann, so ist sie doch mindestens genauso rätselhaft. Um sie und die anderen elf lebensgroßen Stifterfiguren im Westchor des Domes ranken sich die wildesten Geschichten und Spekulationen. Jahrhunderte lang völlig vergessen, dann Stoff für kitschige Romane, im Nationalsozialismus zu Ikonen des Deutschtums hochstilisiert - welche tatsächliche Geschichte verbirgt sich nun hinter diesen steinernen Gesichtern? ...

Kunstwerke erzählen Geschichte (Serie 2),Teil 5: Zwischenspiel in Avignon. (Der päpstliche Palast in Avignon)
Europa im 14. Jahrhundert: Seit undenklichen Zeiten hatten die Päpste in Rom residiert, dort wo der Apostel Petrus begraben war, als dessen Nachfolger sie amtierten. Doch seit Papst Clemens V. lag der päpstliche Sitz in der südfranzösischen Stadt Avignon, wo sie sich einen prächtigen Palast hatten errichten lassen. Dies war um so skandalöser, da sich das Papsttum damit unter den Einfluss des übermächtigen französischen Königs begab. Das Ansehen des Papstes war im Schwinden begriffen - eine Entwicklung, die später zur Reformationsbewegung beitragen sollte...

Kunstwerke erzählen Geschichte (Serie 2),Teil 6: Der David von Michelangelo
Vom 11. bis zum 15. Jahrhundert konnte sich in Europa an Reichtum und Größe nichts mit den italienischen Städten messen. Eine fortschrittliche Organisation von Handel und Produktion machte die italienischen Städte zu mächtigen und selbstbewussten Zentren, die ihren Einfluss und ihre Freiheit ständig gegen äußere Mächte und Rivalen untereinander verteidigen mussten. Unter diesem Klima gedieh mit der Renaissance eine neue Art von Kunst, die von dem selbstbewussten Welt- und Menschenbild der Städter zeugt. Der berühmte David von Michelangelo entstand in diesem Zusammenhang als ein Meisterwerk der Hochrenaissance und Ausdruck republikanischen Stolzes...

Kunstwerke erzählen Geschichte (Serie 2),Teil 7: Der Palast des Sonnenkönigs
Ludwig XIV. hatte die Nase voll von Paris. Es war ein elendiger Moloch, im Inneren voll von schmutzigen Gassen und bewohnt von einem gefährlichen Mob und aufmüpfigen Bürgern. Die Stadt war einfach nicht die rechte Bühne für einen Herrscher wie ihn, für den das Leben einer glanzvollen Theaterinszenierung gleich war, in der er, der Sonnenkönig, die Hauptrolle spielte. Die geeignete Bühne schuf er sich selber. Sie entstand in Form eines neuen Palastes in dem kleinen Vorort Versailles und nie hatte die Welt ein Schloss gesehen, das in so perfekter Weise die absolutistische Herrschaft inszenierte...

Kunstwerke erzählen Geschichte (Serie 2),Teil 8: Der Traum vom Mittelalter. Horace Walpole's Strawberry Hill
An einem idyllischen Flecken an der Themse nahe London konnte man 1849-1876 das Fortschreiten eines überaus eigenartigen Baus bestaunen. Hier war der Politiker und Adlige Horace Walpole dabei, seinen neuerworbenen Herrensitz auf die eigentümlichste Weise zu einem altertümlichen gotischen Schloss auszubauen. Kein Wunder dass er dann später auch noch anfing Schauerromane zu schreiben...

Kunstwerke erzählen Geschichte (Serie 2),Teil 9: Der Republik ein Haus. Das Capitol in Washington
Amerikanische Architektur wird gemeinhin mit Wolkenkratzern in Verbindung gebracht, der uramerikanischen Erfindung und angemessener Ausdruck des american way of life. Daneben steht jedoch ein anderer Stil, der vielleicht noch uramerikanischer ist, auch wenn er aus Europa importiert wurde: der Klassizismus. Hierin fand die junge Demokratie zu Beginn ihrer Geschichte eine angemessene Form der Darstellung ihrer republikanischen Ideale. Nicht zufälliger Weise ist das wohl meistgezeigte Gebäude der USA ein klassizistischer Bau: das Capitol...

Kunstwerke erzählen Geschichte (Serie 2),Teil 10: Für Volk und Vaterland. Das Völkerschlachtsdenkmal in Leipzig
Im Süden von Leipzig erhebt sich ein riesiger Koloss, dessen Bewertung den Leipzigern zur Zeit um so mehr Kopfschmerzen bereitet, da er nicht zu übersehen ist. Das größte Denkmal Europas, 1898 - 1913 zum 100-jährigen Gedenken an die Völkerschlacht bei Leipzig errichtet, entstand in einer Zeit, die vom Taumel nationaler Begeisterung erfüllt war. Kurz vor Ausbruch des ersten Weltkrieges, der alle bisher bekannten Kriege an Ausmaßen in den Schatten stellen sollte, wurde hier ironischer Weise einer Schlacht gedacht, die ihrerseits in ihrer Zeit eine bedrückende Superlative darstellte...

Kunstwerke erzählen Geschichte (Serie 2),Teil 11: Der Berliner Fernsehturm
Die Mitte Berlins markiert auch nach der Wiedervereinigung weithin sichtbar der 365 m hohe Fernsehturm. Heute, da die Teilung Berlins langsam in Vergessenheit gerät, betrachtet man den Bau zunehmend losgelöst von seinem geschichtlichen Hintergrund. Doch der Fernsehturm ist mehr als nur ein Aussichtsturm und technische Notwendigkeit. Er ist ein Kind der DDR und ohne den Zusammenhang des Kalten Krieges nicht vorstellbar. Die alles überragende "sozialistische Höhendominante" sollte bis in den Westteil Berlins hinein die Überlegenheit des Sozialismus verkünden...

 

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Die Wunder Ägyptens - Teil 1: Die Pyramiden
Seit der Antike wurde die Pyramiden der alten Ägypter wegen ihrer Größe und Perfektion als ein Wunder menschlichen Schaffens angesehen. Angesichts der gewaltigen baulichen Leistung zweifelten manche sogar daran, dass sie von Menschen errichtet sein könnten. Bis heute liegt noch vieles über die Erbauer im Dunklen - auch wenn es mit Sicherheit keine Außerirdischen waren...

Die Wunder Ägyptens, Teil 2: Echnaton und Nofretete
Die Büste der ägyptischen Königin Nofretete im Ägyptischen Museum in Berlin nimmt noch heute jeden Besucher gefangen. Gemeinsam mit anderen faszinierenden Ausstellungsstücken des Museums entstammt diese berühmte Skulptur der einzigartigen, nur siebzehn Jahre dauern Epoche unter der Regentschaft des häretischen Pharaos Echnaton...

 

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Malerei als Wissenschaft: Die Kunst des Leonardo da Vinci
Der Genius Leonardo da Vincis stößt auch heute noch auf allgemeine Bewunderung. Er verkörperte auf umfassende Weise den "uomo universale" - das Universalgenie, das in der Hochrenaissance zum Idealbild des aktiven Menschen wurde. In diesem Sinne war die Malerei nur ein Zweig seiner vielfältigen Interessen - doch bei weitem nicht die geringste...

Die Kunst des Leonardo da Vinci, Teil 2: Das Abendmahl
Leonardos Wandgemälde "Das Abendmahl" gehört zu den bekanntesten und meist bewunderten Werken der Kunstgeschichte. Doch der schon kurz nach seiner Entstehung einsetzende Verfallsprozess des Gemäldes lässt heute nur noch einen Abglanz seiner ursprünglichen Schönheit erahnen...

Die Kunst des Leonardo da Vinci, Teil 3: Das Geheimnis der Mona Lisa
Kein Bild der abendländischen Kunstgeschichte hat die Phantasien so angeregt wie die Mona Lisa und kein anderes Kunstwerk ist so häufig reproduziert und verfremdet worden. Was ist aber eigentlich so besonderes an diesem Portrait, das die allgemeine Faszination rechtfertigt? ...

 

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Die UNESCO und das Weltkulturerbe
Seit November 2000 besitzt Deutschland mit dem Gartenreich Dessau-Wörlitz und der Insel Reichenau im Bodensee zwei neue Weltkulturerbestätten. Ein Anlass das Weltkulturerbe der UNESCO näher zu beleuchten...

Das Reich der Gärten - Dessau/Wörlitz
In der flachen Gegend im östlichen Sachsen-Anhalt, allemal berühmt-berüchtigt durch die ehemaligen Dreckschleudern Wolfen/Bitterfeld, vermutet man nicht unbedingt einen Kulturgiganten. Und doch erstreckt sich dort, zwischen Dessau und dem verschlafenen Städtchen Wörlitz, eine Kulturlandschaft, die auf dem europäischen Kontinent ihres gleichen sucht - das "Dessauer Gartenreich", eine der jüngsten zwei Weltkulturerbestätten Deutschlands...

Reichenau - ein besonderes Kulturzentrum des frühen Mittelalters
Umgeben von idyllischer Landschaft liegt auf einer kleinen Insel im Bodensee die ehemalige Benediktinerabtei Reichenau. Wo sich heute die Touristen tummeln befand sich vor 1000 Jahren ein kulturelles Zentrum des Abendlandes, von dessen Blüte heute noch erhabene Bauwerke und herausragende Kunstwerke zeugen. Wegen ihrer kulturellen Bedeutung wurde die Insel mit ihren drei Kirchen kürzlich in das Weltkulturerbe aufgenommen...

 

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Nachruf auf ein großes Gebäude
Am letzten Dienstag, den 11. September, zerfiel ein Wahrzeichen von New York in Schutt und Asche. Innerhalb weniger Stunden machten Terroristen das einst stolze Symbol des Welthandels und eines der größten Gebäude der Welt zu einem Grab für Tausende von Menschen. Anlass für einen Rückblick auf die Biographie des World Trade Center...

Bildersturm in Afghanistan
Bilderstürme sind etwas, das man eher mit einer fernen und dunklen Vergangenheit verbindet. Jetzt aber ist in Afghanistan die radikalislamische Taliban dabei, Jahrtausende alte Kunstwerke zu zerstören. Die Weltöffentlichkeit schaut hilflos und befremdet zu...

Das Puzzle von Assisi
Vor vier Jahren, am 26. September 1997, erschütterte um 11.42 Uhr ein starkes Erdbeben die italienischen Provinzen Umbrien und Marken. Ganze Dörfer stürzten ein, viele wertvolle Bau- und Kunstdenkmäler kamen zu Schaden. In der Basilika San Francesco Assisi wurden vier Menschen erschlagen, als innerer Gewölbeteilen mitsamt der darauf angebrachten wertvollen Fresken von Giotto und Cimabue zu Boden stürzten. Nach der Tragödie begann für Restauratoren eine Sissifuß-Arbeit, um zu retten, was noch zu retten war...

Kunst als Anstandswächter
Muss man sich von moderner Kunst eigentlich alles gefallen lassen? New Yorks Bürgermeister Giuliani jedenfalls beantwortete diese Frage mit einem klaren 'Nein'. Er beschloss, dem Mangel an Sittsamkeit in der modernen Kunst den Kampf anzusagen...

Die Heiligkreuzkapelle auf der Karlstein
Nachdem sie 19 Jahre lang den Blicken gewöhnlicher Sterblicher verschlossen war, ist sie jetzt endlich - zumindest in begrenztem Rahmen - wieder für Besucher zugänglich: Die Heiligkreuzkapelle, Herberge für einige der bedeutendsten Werke der böhmischen Kunst....

 

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Die Verwandlung von Paris
Das Paris, wie wir es heute kennen und lieben, ist zu einem großen Anteil eine Schöpfung des 19. Jahrhunderts. Damals wurde unter Napoleon III. und dem Prefekten Haussmann der gewaltige Kraftakt unternommen, das mittelalterliche Paris in die modernste Stadt Europas umzuwandeln...

Ein tragisches Genie: Caravaggio
Caravaggio war eine der schillerndsten Künstlerpersönlichkeiten des an Persönlichkeiten so reichen 16. und 17. Jahrhunderts. Wenige Künstler haben wohl die Nachwelt so fasziniert und zu Spekulationen angeregt wie er. Seine exzentrische und tragische Lebensgeschichte scheint sich in seinen eigenartigen Bildschöpfungen wider zu spiegeln, die schon seine Zeitgenossen spalteten...

Surrealismus oder die innere Revolution
Der Surrealismus gehört heute zu den populärsten Kunstrichtungen. Die Faszination entspringt dem Rätselhaften und Phantasievollen, welches surrealistische Kunst im allgemeinen verbindet. Als einheitlicher Kunststil ist er schwer fassbar: Diversität scheint vielmehr ein Grundmerkmal des Surrealismus zu sein. Gemeinsam war allen surrealistischen Künstlern ein Interesse an den verborgenen Kräften des Irrationalen und der Kampf gegen die bestehende Moral und Gesellschaft...

 

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Germany takes R&R seriously

by Ulrike Junge
and Jeff Johnson

LEIPZIG, GERMANY – Just like Americans, Germans love holidays. But in contrast to the United States, a holiday here means rest and relaxation – by order of law.

On June 12, the nation will drop everything for Pfingsten, or Pentacost. Like many holidays, it has been long forgotten in the United States. Traditionally, the holiday represents the conception of the Holy Ghost by followers of Christ. But this story is quite complicated and abstract, and most people only know the holiday means a longer weekend and time to visit family or friends, or time to have a barbecue in the garden.

There isn’t anything else to do, anyway. Aside from emergency workers, the only businesses allowed to operate are gas stations and entertainment facilities, such as bars, restaurants, cinemas, and theaters – as is the case on every holiday, as well as every Sunday, in Germany.

A German acquaintance of ours once said, “If there’s a celebration, then everyone who can ought to take a break and join in.” That pretty much sums up the national philosophy.

In all, most Germans have about 12 to 14 paid holidays a year, depending on the region they live in. Most holidays mark traditionally Christian occasions, though church and state are constitutionally separate. In fact, there are only two secular holidays – May Day and the Day of German Unity.

Some holidays should be familiar to most Americans. Easter is celebrated much like it is in the United States, except that the following Monday is also a holiday. Small children still believe in the Osterhase, or “Easter Hare,” who hides eggs and treats.

Easter also serves as a benchmark for the dates of other holidays. Pfingsten falls 50 days later, and Himmelfahrt, or Ascension Day, comes 40 days later on a Thursday.

Himmelfahrt celebrates Christ’s ascension to heaven after Easter. Particularly in Eastern Germany, it coincides with a rather pagan occasion called Männertag, or “Men’s Day.” (In more civilized circles, it’s known as Father’s Day.)

For many men, the purpose of this day is to get drunk and behave badly, which might include bearing it all (especially one’s middle-aged beer belly) and breaking things. If you’re not participating, it’s best to stay home in the evening, especially if you’re a woman. We should note, however, that some women also join in, and aren’t always better behaved than the men.

Here in the German state of Saxony, where Leipzig is located, Reformationstag, or Reformation Day, is celebrated on Oct. 31. It’s a protestant holiday marking the day Martin Luther nailed his 95 theses to the door of Wittenberg’s Palace Church in 1517. People often eat special cookies called Reformtionsbrötchen, or Reformation Rolls, around this holiday. The day is only celebrated in the five East German states that used to belong to the former communist German Democratic Republic, when Germany was divided into two states during the Cold War.

The end of that era marks the occasion for the Day of German Unity, on Oct. 3. This day commemorates the 1990 reunification of Germany. Before that, the nation had been divided by its post-World War II occupation powers since 1948, when the Soviets set up the GDR in the east, and the United States, Britain, and France formed the Federal Republic of Germany in the west.

Unlike the American July 4, this national holiday receives little attention and enthusiasm. Maybe it just needs time to grow on a country where national pride is still somewhat of a taboo in light of the scars left by the Nazis’ ultra-nationalist regime.

Allerheiligen, or All Saints Day, which is celebrated in most western German states, is the Christian companion to the pagan Halloween (All Hallows Eve). It falls on Nov. 1. This holiday doesn’t have much to do with witches and bad tricks, but the American tradition of celebrating Halloween on the day before is becoming more popular with German kids.

Buß- und Bettag – the Day of Prayer and Repentance (on Nov. 22) – is the second Protestant-only holiday, and we mention only because it is of some curiosity. It is only celebrated here in Saxony; the other states abandoned it as a way of generating revenue for a new social insurance program.

People in Leipzig jokingly call it “Bus and Bed Day”, because they usually use it to stay in bed longer and then hop a bus to the nearby state of Saxony-Anhalt, where the shops are open.

Christmas is celebrated over two holidays, Dec. 25 and 26. Although it’s not an official holiday, most people also take Dec. 24 off. The Christmas season officially ends on Jan. 6., which, in most German states, is also a legal holiday known as Dreikönigstag or “Three Kings Day.” Some Americans might know it as Epiphany, the day the three wise men arrived to honor the baby Jesus.

As in the United States, New Year’s Day is, of course, also a holiday for nearly everybody.

Lastly, we should mention May 1, or Tag der Arbeit – “Labor Day.” Although May Day commemorates the international, late 19th Century worker’s movements that started with May 1 protests in the United States, it is not celebrated there – at least not on the same day.

How did the United States come to celebrate Labor Day in September instead of on May 1? The reasons are complicated, but perhaps it represented a threat to conservative – and especially anti-communist -- American values during the Cold War. During this time, the Soviet-influenced nations of Eastern Europe used May 1 to celebrate socialism. In the former GDR – especially in big cities like Leipzig -- attendance at the military-style parades held on this day was virtually required.

Today, only very politically active people – often left- and right-wing extremists – use May Day to demonstrate. Most other people just enjoy another barbecue in the garden.

Junge is a seventh-semester history student at OU’s partner university in Leipzig. Johnson, a 1997 graduate of the E.W. Scripps School of Journalism, is an English instructor for a private language school in Leipzig.

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The Wall in our Heads

Ten year after its reunification, Germany hasn’t forgotten the cold war.
by Ulrike Junge

LEIPZIG, Germany (July 2, 2000) – I still remember the night from Oct. 2nd to 3rd in 1990. I was sitting in front of the TV in Leipzig, East Germany, watching a huge crowd of people at the Brandenburger Gate in Berlin, chatting and singing with bottles of champagne in their hands, while they were waiting for a historic moment to come.

Right then, Berlin was a divided city in a divided country. The Brandenburger Gate had been situated just meters east of the Berlin wall, which had already partly been torn down, in the middle of the “death strip,” so called because border guards could shoot anyone who entered it. As a gate which couldn’t be passed it had become a symbol of the German separation. The part of the city to the east was the capital of the communist German Democratic Republic (GDR); the western part, which lay like an island in GDR, belonged to the capitalist Federal Republic of Germany (FRG).

Exactly at midnight, marked by a big fireworks display, something happened to me, as well as to most of the other people down at the Brandenburger Gate, who were now falling into each others arms: The country many of us were born and grew up in ceased to exist. We were now citizens of the Federal Republic of Germany, which in this moment grew in size by 50% and in population by 25%. For Germany, the cold war was finally over.

This year, on Oct. 3 2000, we will celebrate the 10th anniversary of the reunification of Germany. In reality though, the decades of division of Germans into two separate nations couldn’t be ended so abruptly as it appeared to on that night in 1990. The inner reunification of every day life and the minds of the people had yet to take place. We Germans were still divided by “the wall in our heads”.

Four Decades of Division
The division of Germany was a result of WW II as well as of the following Cold War: In 1945, the defeated Nazi Germany was divided into four occupation zones that were held by the Soviet Union in the east, the United States and France in the south and Great Britain in the northwest. Berlin was divided the same way.

With the beginning of the cold war, the three western zones began to develop differently from the eastern zone. In 1949, this led to the foundation of two separate states: Britain, the United States and France combined their zones to form the Federal Republic of Germany, which assumed a parliamentary democracy and market economy and was politically western-oriented. In the eastern zone the Soviet Union formed German Democratic Republic – a communist state based on plan economy and closely connected to the Soviet Union.

On this memorable night 41 years later, this division was to come to an end. The people’s dissatisfaction with the state led to big mass demonstrations in the GDR in fall 1989, which brought the old political system to its fall. Unable to rejuvenate itself, the nearly bankrupt state decided to join the Federal Republic.

Two unequal brothers
The two German states developed completely differently after the war – down to the smallest aspects of every day life and the mentality of the people.

Under market economy and democracy and with the help of western allies, the Federal Republic managed to heal the physical wounds of the war quickly, and developed into the richest country in Europe.

The situation was totally different in its “brother state,” the GDR: The dictatorship of one party left no room for freedom of consciousness. Economy, culture and intellectual life had to fit the dogmas of the rather abstract communist ideology upon which the state was built.

An economic system was built, in which the state (the “people”) owned all property and industry and decided years in advance what and how much to produce, no matter how true demand developed. This inefficient economic system led to permanent shortages of consumer articles, and shopping became a true challenge. Moreover, the GDR always had to struggle with money problems and stood permanently near bankruptcy.

On top of this, there an increasing restriction of expression that culminated in the creation of a huge control machinery by the state – the ministry for state security, or “STASI” - that reached into every corner of life. The closing of the western borders made it nearly impossible for normal people to travel to capitalist countries and even difficult to see the communist brother countries of eastern Europe. Not only was travel strongly restricted, the state also tried to ban western “capitalist” culture, such as literature, movies and music.

Under such conditions, people’s dissatisfaction with their country had to rise. A reform movement grew in the 80’s, calling for democratic structures and freedom of consciousness, and resulting in the mass demonstrations of 1989.

Yes, we have no bananas
For many of the initiators of this movement, the goal was a better GDR with true socialist democracy, not the complete elimination of the state. But the interests of the masses were different.

Though freedom of consciousness was a very important aspect of the movement, the materialistic goals shouldn’t be underestimated. In the GDR, people had to wait up to 14 years to become the proud owner of a shabby car called “Trabbi.” Standing in line was a routine. People loved to watch western TV commercials just to see the luxury ice cream they couldn’t buy. In this state, even rarely-tasted Bananas became the symbol of a better world: The “golden west” seemed to be a consumer paradise, where Mercedes Benzes, Swiss chocolate and cassette recorders grew on trees.

Most people in the GDR were tired of gray socialism. They finally wanted a piece of the big cake called capitalist prosperity, which they had only seen on television or on the rare visits of western relatives. They wanted to travel everywhere. They wanted this whole big world of glittering western consumer articles. Some of them also wanted to make their fortune, to start a business, which was hardly possible in the GDR. They wanted to feel the solid Deutschmark coins in their pockets instead of the flimsy, aluminum GDR money.

Tensions of Reunification
With such expectations, the reunification was bound to bring an awakening. After the big euphoria, the former GDR citizens experienced the negative sides of capitalism, which many of them never thought about before.

The heritage of 40 years of communism was a worn-down country. Some of the factories hadn’t been renovated much since the old German Kaiserreich before the First World War (1914-1918). Roads were in catastrophic condition. Houses were falling apart. The whole infrastructure was held together with patches and it looked like it would take decades to be fixed.

Moreover the entire economic system in Eastern Germany had to be converted in short time into a market economy. Industry was not ready for competition with the western market. In the sudden flood of western products, the eastern economy hardly had any chance. Many of the big factories closed, whole areas were struck by unemployment.

For most East Germans, this new situation was hard to get used to. Unemployment had been practically unknown in the GDR. The state had taken care of everybody. Economic competition hadn’t existed, because supply and demand was completely ruled by the state. Nobody had learned the rules of the new system. People felt run over.

Many East Germans started to nostalgically remember the GDR as a better state, where “such things didn’t happen”. Many still see the GDR as a part of their personal history, which wasn’t so bad. They take criticism of the GDR, especially when offered by West Germans, as criticism of themselves.

The insecurity and disappointment that followed reunification created tension between East Germans (“Ossis”) and West Germans (“Wessis”).

East Germans particularly criticized the “high elbow mentality” of the capitalist economy, calling it socially cold and profit-oriented. Special animosity was directed at those West Germans who replaced the political and intellectual elites of the GDR, who often lost their jobs for political reasons. East Germans also resented those who came to get a piece of the new market and to take advantage of the broad state subsidies offered for investing in the east. More than a few came to make their fortunes in the “wild wild east” after unsuccessful attempts in the west.

West Germans themselves also became skeptical of the reunification. The costs of bringing East Germany up to the same level as the rest of the country were huge, and the money had to come to a great part from the west. 10 years later, the costs remain high and most West Germans are tired of paying the “solidarity tax,” which was introduced for the “reconstruction of the East”.

East Germans on the other hand, consider it just that the richer west also pays a share of the debt left by 40 years of communism in the East, because the creation of the GDR was a result of the Second World War, which was caused by the whole of Germany. There are still financial differences between both parts of Germany. West Germans are usually wealthier than East Germans and East Germans complain that they still generally get paid less for their work than their West German colleagues.

Around these tensions, the stereotypes of “Ossi and Wessi” have developed, loaded with the prejudices Germans have about each other. In the west, the picture is of the lazy, naive and always demanding Ossi, who is incapable of competing in the market economy and dealing with progress. In the east, the “Wessi” is looked upon as arrogant, egotistical and asocial.

Coming of Age
But things are changing. Even though this picture still exists, the sentiment seems to be settling down slowly. East Germany has changed a lot in the past decade. The signs that remind of the GDR are fading. In the more prospering East German areas, especially in the south of former GDR, the visual difference to West German cities is not as big any more.

And besides all difficulties with the new system, most East Germans have managed to adapt to a large degree. They have started to learn how to compete on the capitalist market. Many are thinking about starting their own business or already have done so. Business start-ups are on the rise, especially in East Germany. East Germans are buying stocks and learning new skills, particularly in languages and computers, to adopt to the changing job market. Most East Germans are living better than they did in the GDR.

A new generation of young people in both parts of Germany has come of age. These people, such as myself, only experienced the separation as children and are accustomed to the reunified country they live in.

Ten years after reunification, Germany hasn’t forgotten the separation yet. But it is indeed growing together.

Ulrike Junge (ulrike.junge@t-online.de), 22, is a master’s history student at OU’s partner university in Leipzig. She was born in the German Democratic Republic.

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